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Geschichte / Brauchtum

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1270. Dass jedoch das Korb und seine Umgebung schon zehntausend Jahre vorher besiedelt waren, zeigen zahlreiche Funde die im Steinzeitmuseum in Korb-Kleinheppach ausgestellt sind.

Korb durchlebte bis heute eine sehr bewegte Geschichte: während des 30-jährigen Krieges 1618-48 herrschte große Not und teilweise war Korb unbewohnt (1636-1638). Viele Häuser wurden zerstört oder waren unbewohnbar und wurden dann abgebrochen um in Waiblingen neue Häuser aufzubauen. Der Bauernaufstand und der Franzoseneinfall gingen an Korb auch nicht ohne Leid vorbei, jedoch war in all den Jahren der Wein in der überwiegend einfachen Bevölkerung die wichtigste Einnahmequelle.

Erst während der Industrialisierung und durch einen katastrophalen Reblausbefall, bei dem alle Weinberge abgeräumt und alle Reben verbrannt werden mussten, wurde der Wandel von Korb begründeten. Bis heute wird in Korb hervorragender Wein von Weinbauern angebaut und ist weit über die Grenzen bekannt und geschätzt.

Das Gemeindewappen von Korb zeigt im zweigeteilten Schild links auf dem gelben Grund eine blaue Trollingertraube, rechts auf dem blauen Grund einen gelben Bienenkorb mit schwarzem Flugloch. Die Traube bürgt für die Frucht, der Bienenkorb symbolisiert zum einen das nicht allein für Honigsammler ideale Gefilde am Fuße des Korber Kopfes, sondern auch den Fleiß, der Alt- und Neubürger auszeichnet.

Aus dieser Geschichte heraus wurde unsere Figur geboren. Unser Rebl`e soll auf die bewegende Geschichte der Weinrebe in Korb hinweisen, jedoch nicht  auf die schlechten Zeiten (siehe Reblausbefall), sondern auf das Gute was daraus gemacht wird. Der daraus entstehende Wein soll unsere Geschichte prägen und eine freundliche Häs darstellen die Glück und Zufriedenheit ausstrahlen soll.

Die Häs stellt eine Weinrebe dar, die mit einem Lächeln die Erwachsenen und Kinder am Straßenrand erfreuen soll. Sie besteht aus ca. 2000 Flecken, die in den Naturfarben der Weinberge gehalten sind, das Kopftuch wird mit grünen Flicken in Blätterform benäht. Die Handschuhe sind braun und die Schuhe schwarz. Schellen sollen das Böse von der Traube fernhalten.

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